Denn bevor man andere führt, gilt es, sich selbst zu verstehen. Mit dem Eisberg-Modell haben die Teilnehmenden erlebt, wie viel von dem, was uns antreibt – Werte, Bedürfnisse, innere Haltung – unter der Oberfläche liegt. Ein Blick zurück auf den eigenen Entwicklungsweg half, blinde Flecken aufzudecken und die eigene Geschichte als Ressource zu begreifen.
Zweiter Schwerpunkt: Stressmanagement und Resilienz. Was unterscheidet Eustress von Distress, welche Folgen hat dauerhafte Überlastung? Anhand des „Lebensrads" reflektierten die Teilnehmenden, wo sie aktuell stehen.
Dazu gab es ein Set an Denkwerkzeugen:
👉 Sicherheit und Bedeutung als Grundbedürfnisse (2-P-Modell)
👉 Selektive Wahrnehmung und Gewohnheitsschleifen erkennen
👉 Interaktionsanalyse: nicht der Reiz, sondern unsere Bewertung entscheidet über die Reaktion
👉 Erfolg und Misserfolg richtig einordnen (Attributionstheorie)
Auf drei Ebenen der Stresskompetenz (instrumentell, mental, regenerativ) ging es darum, äußere Stressoren zu reduzieren, förderliche Glaubenssätze zu entwickeln und mit dem Energie-Canvas sichtbar zu machen: Was gibt mir Kraft, was raubt sie mir?
Ein zentraler Gedanke, frei nach Viktor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. Genau dort entsteht die Freiheit, bewusst zu handeln statt nur zu reagieren.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für die Offenheit und das intensive Mitarbeiten!
