All das waren Themen bei unserem Ladys-Community-Abend (13.11.). Zwölf großartige Frauen aus unterschiedlichen Branchen waren nach Ludwigsburg gekommen, um den Abend mit Sarah Vangelis und Martina Weißhaar-Olaynig zu verbringen. Es war eine bunt zusammengemischte Gruppe, die sich größtenteils gar nicht kannte. Doch das war binnen Minuten vergessen.
Von Beginn an herrschten eine sehr warme, angenehme Atmosphäre. In der Vorstellungsrunde haben die Ladys neben den klassischen Informationen zur Person auch eine Impulsfrage beantwortet: „Mit welchem Bild würdest Du Deine Energie für heute beschreiben?“ Dazu kam viel Feedback, das teils sehr amüsant war. So haben wir schon zu Beginn viel gelacht und konnten viel vom anderen hören und mitnehmen.
Anschließend gaben die beiden Gastgeberinnen Kurzimpulse. Sarah Vangelis ist darauf eingegangen, dass sie glaubt, dass es kein Zeitmanagement in guter Führung braucht, sondern vielmehr ein Energiemanagement. So kann man sich bewusst machen, wohin die eigene Energie am Tag geht. Zeitlich gesehen hat der Tag nur 24 Stunden. Natürlich kann man diese auch einteilen, aber sich wirklich zu überlegen, in was man die eigene Energie geben möchte – und in welche Rolle – kann ein echter Gamechanger sein.
In wie vielen Rollen jede Einzelne von uns an einem einzigen Tag steckt, haben wir ebenfalls thematisiert. Mit der Zeit und den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, ist es utopisch, jede dieser Rollen perfekt auszufüllen, da einem selber dann etwas verloren geht. Die Energie für Perfektion auf allen Ebenen ist einfach nicht da bzw. reicht nicht aus. Somit ist Nein-Sagen auch nicht egoistisch, sondern bedeutet, dass man gut führt und auf sich achtet.
Martina Weißhaar-Olaynig ergänzte einen Impuls zum Thema Stress. Was bedeutet Stress für uns? Was passiert dabei in unserem Körper, wie verhalten sich Sympathikus und Parasympathikus? Sie verdeutlichte, dass es alle Sinne braucht und dass wir wirklich bewusst trainieren dürfen, wieder in die Ruhe zu kommen.
In diesem Kontext haben wir über die Sinne gesprochen und eine kleine Sinnesübung gemacht.
Anschließend ging es mit einem Tool zum Thema Energie in die Kleingruppen. Die zentrale Frage: Was ist mein nächster Schritt und was möchte ich verändern? Gerade die Vorweihnachtszeit ist für viele stressig – da lohnt es sich, erste Dinge schon umzusetzen, um auf sich selbst zu achten und einen positiven Beitrag zur eigenen Selbstführung zu leisten.
