Beschäftigt haben wir uns mit diesem komplexen Thema beim Community-Abend am vergangenen Donnerstag (17.9.). Im geschützten Raum unter den teilnehmenden Führungskräften ist dabei schnell ein tiefgehender Austausch entstanden.
Nach einem einleitenden Impuls von Aleko Vangelis ging es zunächst in Kleingruppen darum, die persönliche Berufung zu ergründen. „Für mich ist das ‚Why‘ ein regelrechtes Hassthema“, erklärte eine Teilnehmende im Anschluss. Für sie fühle sich die Suche eher krampfhaft an und sei geprägt von dem Wunsch, die perfekte Formulierung zu finden.
Dieser Impuls stieß eine interessante Diskussion darüber an, dass eine vermeintlich perfekte Formulierung durchaus auch einen einengenden Charakter entwickeln kann, da sie evtl. Bereiche ausschließt, die doch zum persönlichen „Why“ dazugehören. Es gehe also mehr darum, für das Thema sensibilisiert zu sein, als darum, es konkret auf den Punkt zu bringen. „Man kann es oft schon fühlen, auch wenn man es noch nicht in Worte fassen kann“, erläuterte eine weitere Führungskraft.
Eine der Kleingruppen hat sich an das Thema angenähert, indem sie die Frage formuliert hat: „Was macht mich als Mensch aus?“ So ging es in der Diskussion um die Einzigartigkeit jedes Menschen, die ein zentraler Aspekt des „Why“ ist. Auch das Thema Resonanz spielte in diesem Kontext eine Rolle.
„Ich habe mein Herz wieder geöffnet, damit umzugehen“, lautete das sehr schöne und für uns ermutigende Statement der Teilnehmerin, die die Suche nach dem eigenen „Why“ zunächst als „Hassthema“ verbucht hatte. Die eigene Berufung zu kennen oder zu spüren, kann für uns Menschen sehr viel Positives mit sich bringen.
Wir bedanken uns für die große Offenheit der Gruppe und für die vielen wertvollen Beiträge. Gleichzeitig möchten wir schon jetzt ganz herzlich zum nächsten Community-Abend einladen, der am 15. Oktober bei uns in Ludwigsburg stattfindet. Auch hier gilt: Neue Gesichter sind ausdrücklich willkommen!
