Ohne auf die – oft bis in Kindheit zurückreichenden – Glaubenssätze und utopischen Überzeugungen zurückzugreifen, bietet dieser Ansatz die Möglichkeit, dysfunktionales Führungsverhalten aus der Perspektive des Gehirns und der dort ablaufenden Prozesse zu verstehen. Das wiederum liefert wertvolle Trainingsansätze für die eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Mit dem von David Rock entwickelten SCARF-Modell (S=Status, C=Certainty, A=Autonomy, R=Reletedness, F=Fainess) kann Stressverhalten analysiert werden und mit individuellen Lösungsansätzen können im Gehirn neue Netzwerkstrukturen gebildet werden, die ein kooperatives Führungsverhalten ermöglichen. Die ansonsten im „Autopiloten-Modus“ reflexartig abgerufenen emotionalen Überlebensmuster wie Angriff, Flucht oder Einfrieren werden auf diese Weise ausgeschaltet.
Es war ein Abend voller neuer Perspektiven, Impulse und erhellender Aha-Momente. Danke an alle, die dabei waren!
